Montag, 5. Oktober 2009Fragwürdige energiepolitische Fehlkonstruktion
Tatsache ist: bei den Bauten in der Schweiz besteht ein erheblicher Sanierungsstau! Die Schweizerinnen und Schweizer tun zu wenig dafür, dass ihre Wohnungen, Büros, Schulen, Spitäler, Werkstätten usw in guten Stand sind. Vor allem aus einem Grund: die Schweiz kann sich die riesige Menge an umbautem Raum gar nicht leisten! Viel zu viel Fläche steht pro Person zur Verfügung. Doch statt endlich die erforderliche Strukturbereinigung einzuleiten und das Flächenangebot pro Person auf ein nachhaltiges Mass zu vermindern, betreibt die offizielle Schweiz Pflästerlipolitik - auch in der Energiepolitik!
"Fragwürdige energiepolitische Fehlkonstruktion" vollständig lesen
Samstag, 12. September 2009Faktor 77539 Minuten hat es gedauert, bis wahrscheinlich etwa 15'000 Tickets für die Champions League-Heimspiele des FCZ ausverkauft waren. Deutlich länger, nämlich 3 Wochen, also 775 mal länger, hat es gedauert, bis 15'000 Tickets für den verbilligten Gebäude-Energie-Ausweis der Kantone GEAK ausverkauft waren. Die Preise für den Schnäppchen-GEAK (Fr. 200.--) und das Gesamtpaket von drei FCZ-CL-Tickets sind preislich durchaus vergleichbar. Und mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es in der Schweiz mehr HausbesitzerInnen als FCZ-Fans! "Faktor 775" vollständig lesen Sonntag, 23. August 2009Zukunft des WohnensWas ist ökologisch vorteilhaft bei Wohnbauten? Sanieren oder Ersatzneubauten? LeserInnenbriefschreiber wie H. Frei oder Marion Wohlleben behaupten, Sanieren sei die bessere Lösung. Sie liegen schlicht falsch. "Zukunft des Wohnens" vollständig lesen Samstag, 8. August 2009Mindestens B, besser ASeit dem 3. August 2009 können sich Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer auf einfache Art über die energetische Qualität ihres Gebäudes informieren: mit der Gebäudeetikette, welche als Gebäudeenergieausweis der Kantone GEAK angeboten wird. Auf der siebenteiligen Farbskala, bezeichnet mit A für die Bestwerte und G für schlechte Qualität, lässt sich mit einem Blick ablesen, wo das eigene Gebäude energetisch steht. in der Einführungsphase verbilligt der Bund den GEAK deutlich: statt 1'200 Franken bezahlen HauseigentümerInnen bloss 20 Franken. "Mindestens B, besser A" vollständig lesen Dienstag, 19. Mai 2009Die Effizienz nicht vergessen200 Millionen Franken kann das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich bis 2014 in die Windkraft investieren - sicher eine gute Sache. Gleichzeitig soll auch in Geothermie und Photovoltaik investiert werden. Es ist zu hoffen, dass bei dieser Investiererei in schöne neue Technologien sowohl die Effizienz wie die Suffizienz nicht vergessen gehen. "Die Effizienz nicht vergessen" vollständig lesen Montag, 27. April 2009Seldwyla: Die AutogesellschaftDer Auto-Anzeiger, früher Tages-Anzeiger, schreibt am 12.3.09 unter dem Titel "Seldwyla: Eine neue Tiefgarage, die niemand braucht." über die Schwierigkeiten der Stadt Zürich mit den Parkplatzvorschriften: Eine als "autofrei" bezeichnete Siedlung (Sihlbogen) braucht ein zusätzliches Geschoss für eine Tiefgarage, was die Mieten spürbar erhöht. Wie das zum Artikel gehörende Stammtischforum im Auto-Anzeiger zeigt, ist es allerdings nicht die Stadt, sondern die Gesellschaft - insbesondere auch Bewohnende von Gebieten ausserhalb der Stadt Zürich - inklusive ihrem Sprachrohr Auto-Anzeiger, die dieses Seldwyla prägt. "Seldwyla: Die Autogesellschaft" vollständig lesen Montag, 20. April 2009
Kann man heutzutage eine Ölheizung ... Geschrieben von twptwp
um
13:57
Kommentare (0) Trackbacks (0) Kann man heutzutage eine Ölheizung weiter empfehlen?Ganz zu Beginn eindeutig und klar: die Antwort auf diese Frage heisst: NEIN! Ebenso klar ist, dass www.heizoel.ch dies anders sieht, schliesslich handelt es sich ja dabei um die Lobby-Organisation der Oelscheiche und Oelhändler. "Kann man heutzutage eine Ölheizung weiter empfehlen?" vollständig lesen Samstag, 21. März 2009Eigenverantwortung und VorschriftenDie Abrissbefehle für illegal erstellte Bauten auf dem Uetliberg, die interessante Geschichte um die Nervous Bar in Zürich 3, die sogenannte KMU-Initiative des SVP-dominierten Gewerbes der Stadt Zürich oder der eigenartige Vorstoss von Kantonsrätin Winkler und Walker Späh und Kantonsrat Vogel zur Baubewilligungsfreiheit von mit energetischen Subventionen geförderten Bauvorhaben zeigen etwas sehr deutlich: unsere hedonistische und beliebigkeitsverhaftete, teilweise auch als liberal bezeichnete Zeit ignoriert in sehr vielen Fällen die Interessen der Allgemeinheit zugunsten der eigenen Bequemlichkeit und Vorteils. "Eigenverantwortung und Vorschriften" vollständig lesen Samstag, 21. März 2009Lenkung oder Förderung?Am 19. März 2009 hat der Nationalrat als Erstrat einer Teilzweckbindung der CO2-Lenkungs-Abgabe zugestimmt. Das Füllhorn an Subventionen soll über die Schweizer Gebäudewirtschaft ausgeschüttet werden - obwohl längst bekannt ist, dass dieser Weg nicht taugt. Stattdessen wird die eh schon schwächliche Lenkungswirkung der CO2-Abgabe erheblich vermindert. "Lenkung oder Förderung?" vollständig lesen Dienstag, 24. Februar 2009EKZ steht quer in der LandschaftDas Elektrizitätswerk der Stadt Zürich ewz bietet seinen KundInnen und Kunden, auch den Wirtschaftsunternehmen, seit Oktober 2006 die freie Wahl der Stromqualität. Bereits im Mai 2007 informierte das ewz über die realen Bestellungen von KMU und Grossbetrieben. Gegen 2/3 des an KMUs gelieferter Strom und deutlich mehr als die Hälfte des bei den Grossunternehmen verbrauchten Stroms kann als Strom mit ökologischem Mehrwert bezeichnet werden, bei dem die KundInnen bereit sind, einen höheren Preis zu bezahlen. "EKZ steht quer in der Landschaft" vollständig lesen Donnerstag, 5. Februar 2009Energiespartipps - viel zu zurückhaltend!Immer wieder sind in diversen Medien Energietipps abgedruckt - seit 20, 30 Jahren immer etwa die gleichen Evergreens. Wer sich ums Thema kümmert, hat all die Tipps bereits umgesetzt. Wer sich nicht dafür nicht interessiert, lässt sich von diesen harmlosen Tipps nach wie vor ein schlechtes Gewissen machen. "Energiespartipps - viel zu zurückhaltend!" vollständig lesen Sonntag, 25. Januar 2009Schrittchen oder kräftige SchritteIn einem längeren Gespräch, im Auto-Anzeiger, vormals Tages-Anzeiger vom 24. Januar 2009 abgedruckt, schlägt Robert F. Kennedy jr. vor, dass der neue amerikanische Präsident Obama die Produktion von Benzinautos verbieten solle und stattdessen auf Elektroautos setzen solle. "Schrittchen oder kräftige Schritte" vollständig lesen Sonntag, 25. Januar 2009Ist zu viel Knowhow möglich?Am 21. Januar 2009 hat der Gemeinderat der Stadt Zürich auf Antrag des Stadtrates zwei Pilotprojekte bewilligt: den OekoBusinessPlan zur Begleitung des ökologischen Engagements der KMU und das Energie-Coaching zur Begleitung von Bauherrschaften und Planenden zur Realisierung 2000-Watt-Gesellschaft-tauglicher Bauvorhaben. Die Anträge wurden mit deutlichen Mehrheiten bewilligt, mit Ausnahme der SVP und ihres eigenartiges Ablegers PFZ. "Ist zu viel Knowhow möglich?" vollständig lesen Sonntag, 4. Januar 2009"Horoskope" der 2000-Watt-GesellschaftEs gehört offenbar zu den Eigenheiten der Gesellschaft, "Schubladen" für die Gruppenbildung zu schaffen (und dazu gibt es dann das Sprichwort, dass mensch dauernd damit beschäftigt ist, aus den Schubladen hinauszuklettern, in die mensch von andern hineingesteckt wurde). Horoskope sind eine solche Schubladisierung, mit 12 Hauptschubladen, wobei diese zum Beispiel durch den Aszendenten feiner unterteilt werden können - bis hin zu noch feineren Unterteilungen. Wenn solche Schubladisierungen nicht zur fatalistischen Prägung mit selbsterfüllenden Prophezeiung verkommen, können solche Typisierungen durchaus einen nützlichen Beitrag zur Selbsterkenntnis liefern. ""Horoskope" der 2000-Watt-Gesellschaft" vollständig lesen Mittwoch, 10. Dezember 2008Ist der ÖV 2000-Watt-fähig?Zwei spannende Aspekte werden in letzter Zeit im Zusammenhang mit dem öffentlichen Verkehr immer wieder diskutiert:
|
SucheBlog abonnierenVerwaltung des Blogs |
